Klinisch-psychologische Diagnostik

Im Rahmen der klinisch-psychologischen Diagnostik wird mit Hilfe von Gesprächen, Beobachtungen und standardisierten Testverfahren versucht, mögliche Ursachen und Auslöser der beobachtbaren Probleme/Symptome zu erkennen und in der Folge etwaige notwendige Behandlungsschritte zu planen.

Ablauf:

Nach einer telefonischen Terminvereinbarung wird ein Erstgespräch mit den Eltern (fallweise auch mit dem Kind) geführt. In den nächsten zwei bis drei Terminen werden standardisierte, wissenschaftliche Testverfahren eingesetzt, Beobachtungen im Spiel und Arbeitsverhalten gemacht und Gespräche mit dem Kind geführt. Danach erfolgt ein Beratungsgespräch mit den Eltern, wobei die weitere Vorgehensweise und eventuelle therapeutische Maßnahmen besprochen werden.


Wann ist eine psychologische Diagnostik sinnvoll?

  • bei Entwicklungsauffälligkeiten

z.B. verzögerte Gesamtentwicklung, verzögerter Sprachbeginn, inadäquates Spielverhalten

  • bei Schul- und Leistungsproblemen

z.B. Konzentrationsprobleme, Schulschwierigkeiten, fragliche Schulreife

  • bei Verhaltensauffälligkeiten

z.B. Einnässen, Einkoten, aggressives Verhalten, Ängste, Schlafprobleme, Zwänge, traurige  Verstimmtheit,  Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität, Trennungsprobleme

  • bei psychosomatischen Beschwerden

z.B. Bauchschmerzen, Kopfschmerzen

  • bei Auffälligkeiten im sozialen Kontakt

z.B. Kontaktschwierigkeiten, sozialer Rückzug